Woche 4

Es trocknet fleissig vor sich hin. Nachdem wir das Haus zum ersten Mal wieder betreten durften, wurde klar, dass wir dringend etwas tun mussten: Lüften! Das Haus war wie ein Tropengewächshaus. Die Fenster waren nicht nur beschlagen - sie waren klitschnass! Unser Haus ist ja wirklich sehr gut abgedichtet (Blow-Door-Test ergab einen Wert von 0.49), demnach konnte die Feuchtigkeit aus dem Bodenbelag nirgends sonst hin. Manu hat sehr lange gebraucht zum Fenster trocken wischen. Nun müssen wir regelmässig hin zum Lüften. (Ein Glück hatte ich das bereits in anderen Baublogs gelesen und war nicht überrascht, jedoch wäre es auch schön gewesen, von offizieller Seite her darauf hingewiesen zu werden.) Und mit jedem Tag sieht der Boden etwas heller aus.

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Inzwischen wurden weitere Steckdosen in der Garage angebracht (ging ja erst nach dem Kleben der Innendämmung) und das Sektionaltor daran angeschlossen.

Mal schauen, was als nächstes kommt.

Woche 3

Die Fussbodenheizung und der Estrich (Unterlagsboden) kommen:

Erstmal wird alles eingepackt und gedämmt:

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Dann wird die Fussbodenheizung in symetrischen Schlingen gelegt:

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Und hier kommt der Unterlagsboden:

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IMG 9391 (Ich habe sogar meine kleine Rampe in der Garage bekommen um die 10cm Differenz auszugleichen.)

Bis nächste Woche dürfen wir das Haus nun nicht mehr betreten.

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Technik im Wäschekeller

Ursprünglich hatte ich mir eine schöne, heimelige Waschküche vorgestellt, in der ich gerne die Wäsche wasche und lege - also gerne und viel Zeit verbringe.

Schnell wurde jedoch klar, dass in dem Raum auch noch die Haustechnik ihren Platz finden muss. Naja, sollte doch kein Problem sein eine Heizung, einen Wasseranschluss und die Saugeranlage dezent mit reinzuquetschen, oder?

Leider habe ich mich da total verschätzt. Denn so eine Heizung ist, wie bereits erwähnt, riesig und leider benötigt sie ebenfalls etwas Abstand zur Wand, damit man(n) im Notfall dahinter Sachen aus- und einstecken kann. Somit stand die Heizung im Plan also nicht schön im Eck, sondern fast schon mitten im Raum. Gut, damit kann man leben, dachte ich damals. Denn schliesslich wurde die Luftwasserwärmepumpe in Prospekten angepriesen wie ein schönes Möbelstück: leise, dezentes Design, etc. Halt, als könnte man sie überall im Haus stehen haben. Aber bereits bei der ersten Besichtigung der Austellhäuser bei WeberHaus kamen erste Zweifel auf. Denn dort kamen aus den Heizungen riesige Rohre, viele kleine Rohre und Anschlüsse - ein Labyrinth aus glänzendem Metall und schwarzen Schläuchen. Google Bilder bestätigte es leider. Ok, damit kann man schon irgendwie leben, dachte ich mir weiterhin. Denn das Chaos an Anschlüssen beschränkte sich meist auf einen geringen Umkreis um die Heizung herum, im zugewiesenen Eck eines Raumes.

Auf den Plänen unseres Hauses hatte ich bereits die vielen Löcher in der Decke gesehen und ich wusste, dass sie alle notwendig waren, jedoch konnte ich mir nicht genau vorstellen, wie es am Schluss aussehen würde, bzw. war ich bei einem Lüftungsschlitz ziemlich in der Mitte des Raumes sicher, dass hier Luft abgezogen werden würde. Irrtum. Und meine ganzen Irrtümer und Falscheinschätzungen wurden mit jedem Tag, an dem in meiner Waschküche gearbeitet wurde, sichtbarer.

Nun zeige ich euch gerne das Endergebnis:

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Sieht alles andere als heimelig aus, nicht wahr? Und mein Plan, in der Mitte des Raumes eine Wäscheleine zu spannen, ist auch dahin. Nun ja. (Ein Glück gibt es Plan B: Wäscheständer und Wandwaschetrocker)

Wenn man so verzweifelt ist wie ich, greift man zum aller letzten, kitschigsten Strohhalm. Und so habe ich Farbe und eine Lampe eingekauft:

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Ja, es wird ein richtig kitschiger Raum! Und die ganzen Wasserrohre links neben der Türe werde ich hinter einem schönen, weissen Vorhang verstecken. Schnörkelige Schriftzüge an der Wand und Bilder sind auch bereits geplant.

Ich möchte doch nur meine Wäsche machen können und mich dabei etwas wohl fühlen, wenn ich doch schon so viel Zeit in dem Raum verbringen werde. seufz

Aufbauwoche 2

Unser Haus durchlebt eine tagtägliche Wandlung. Bei jedem Besuch sieht es anders aus.

Hier ein paar Eindrücke für euch:

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IMG 8276 Dusch- und Badewanne werden schon mal aufgestellt.

IMG 8302 Die PV-Anlage wäre theoretisch auch schon betriebsbereit.

Der "Aufbau" unseres Hauses ist hiermit abgeschlossen. Und damit zieht unser grossartiges Aufbauteam von der Baustelle ab - weiter zum nächsten Weberhaus.

Weitere Arbeiten für diese und nächste Woche werden vom Elektriker und Sanitär gemacht:

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Die Lüftungsrohre werden einbetoniert und mit unserer neuen, monstermäss riesigen Heizung (Luftwasserwärmepumpe mit kontrollierter Belüfung) verbunden:

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Unser Wäscheabwurfschacht steht/hängt: IMG 9300 (Eigenleistung)


Vielleicht versteht man bei diesem Bild, warum wir uns für diesen Bauplatz entschieden haben. Wunderschön, nicht wahr? (Und so ruhige und friedliche Nachbarn. :P)

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Aufbauwoche 1

So haben wir in die neue Woche gestartet: Ein Rohbau, der aber schon einiges vermuten lässt:

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Es ist unglaublich, wie viel ein paar Männer innerhalb von so kurzer Zeit schaffen können. (Und ich warte manchmal Tage, bis eine Kleinigkeit erledigt ist. :D) Der Spengler war da und hat die Regenrinnen montiert, die Elektroleitungen im EG sind in der Decke gezogen und die Steckdosen werden nun angebracht. Der Sanitär hat Leitungen an den Wänden (für Küche und Bäder) und am Boden angebracht. Wirklich überall liegen oder hängen Rohre oder Kabel.

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In fast jedem Raum ist ein Handwerker zu finden.

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Das Dach ist fast fertig gedeckt (ging etwas länger, da die Ziegel sturmfest montiert werden) und die Aussenhülle wurde fertig gedämmt und verspachtelt. Im EG werden bereits die ersten Gipsplatten an der Decke angebracht. Manu hat deswegen gestern den kompletten Tag damit verbracht, die Dosen für die Deckenspots im EG zu setzen und Kabel zu ziehen.

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Am Wochenende haben wir testweise Trinkbecher an der Decke angeklebt, um die Position der Spots besser überprüfen zu können. (In der Theorie wäre das ja recht einfach, aber leider gibt es überall Balken oder andere Kabel auf die man Rücksicht nehmen muss.)

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Eines haben wir gelernt: Egal wie gut ausgestattet man ist mit Werkzeug - Profis haben immer besseres und noch viel mehr! :D Zum Glück dürfen wir uns hier und da was ausleihen und um Rat bitten.

Aufbautag 2

Ein Glück ist Manu heute Morgen wieder in der Frühe zum Grundstück hin, sonst hätten wir das gleiche Theater gehabt wie gestern. Wieder stand ein LKW am Strassenrand. Problem entdeckt und gleich gelöst.

Nach einer erneuten Stärkung mit Kaffee und Gipferli gingen die Bauarbeiter an die Arbeit. Diesen Morgen etwas früher, da die Probleme beim Kran-Aufstellen nun bekannt waren und alles somit schneller ging.

Unser Haus (...unser Haus...wie genial ist das denn???) wurde gestern Abend nach 20:00 Uhr als Cabriohaus stehen gelassen. Heute kamen gleich als erstes die Deckenelemente für auf das OG.

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Wollt ihr es von innen sehen?

IMG 6330 (Unser Eingangsbereich)

IMG 6331 (Der Blick von der Eingangstür aus ins Wohnzimmer)

IMG 6332 (Der Blick von der Eingangstüre nach rechts, durch die Garderobe ins Gästebad)

IMG 6333 (Blick nach links ins Büro)

IMG 6334 (Unsere Küche ...ja, aktuell steht noch unsere Badewanne dort - warum auch immer.)

IMG 6335 (Hier wird unser Esstisch stehen)

IMG 6336 (Unser Wohnzimmer)

IMG 6340 (Blick nach oben in die Galerie)

IMG 6355 (Ein paar Stufen weiter)

IMG 6356 (Unser Elternschlafzimmer)

IMG 6358 (Die Ankleide)

IMG 6372 (mit dem Wäscheabwurfschacht)

IMG 6345 (Das WC im Elternbad wird schon mal probegesessen)

IMG 6363 (Eines der Kinderzimmer mit Aussicht)

IMG 6362 (Das andere Kinderzimmer)

IMG 6361 (Das Baby-Zimmer)

IMG 6365 (Blick aus der Dusche des Kinderbades zu den Waschbecken rüber)

So! Nun, da OG gedeckt ist, kann auch das Dach drauf:

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IMG 9223 (Der letzte Stand vor der Mittagspause)

Unglaublich, dass nach zwei Tagen schon ein Haus steht. IMG 9224

Am Abend ist auch das Dach fertig. Zwar noch nicht gedeckt, aber die Dachziegel stehen schon mal darauf, zusammen mit den Solazellen - bereit zum Verlegen nächste Woche. Eine Folie wurde über das Dach gezogen, um das Haus vor Regen zu schützen und der Überstand des Daches wurde fertig mit Holz vertäfelt. Sieht von unten hübsch aus.

Die Monteure schieben Überstunden wie verrückt. Sie müssen am Dienstag in einer Woche ein anderes Weberhaus aufbauen und sind derzeit unterbesetzt. Wir versuchen ihnen, so gut wir können, unsere Dankbarkeit zu zeigen, indem wir sie morgens mit Kaffee versorgen und tagsüber Getränke, frisches Obst und Schoggistängeli bereitstellen. Am Montag laden wir sie zum Grillieren ein (so ein Mini-Richtfest). Sie beeilen sich zwar, leisten jedoch trotz allem sehr gründliche Arbeit und nehmen sich immer wieder Zeit für ein paar freundliche Worte mit uns. Wir sind ausgesprochen zufrieden mit diesem eingespielten Team. Und uns ist bewusst, dass das nicht alle Bauherren sagen können.

Aufbautag 1

Früh am Morgen geht es los. Es ist noch dunkel und vor 6:00 Uhr, als Manu bereits zur Baustelle fährt, während ich die Kinder fertig mache für die Schule. Als wir eine Stunde später mit Gipferli und Kaffee bei der Baustelle ankommen, ist Manu bereits erschöpft: Mit aufgebrachten Dorfbewohner und sogar unnötig gerufener Polizei musste er sich bereits abmühen. Der erste LKW hatte sich entlang der Hauptstrasse anscheinend leicht ungünstig hingestellt, um die Umgebung zu erkunden, wie man am besten zur Baustelle kommt. (Leider gibt es aktuell in der direkten Umgebung zwei weitere Baustellen: eine mit Ampel, die andere mit hohem LKW Verkehr, um Erde abzutransportieren. Und die Strasse zu uns ist nach wie vor sehr steil und eng - daher sehr schwierig für einen 45 Tonner mit zwei Anhängern und er wollte als Erster einer Reihe Transporter, den einfachsten Weg zu uns hoch finden.) Anscheinend stand er dabei dem Linienbus im Weg. In unserem idyllischen Minidorf eine riesen Sache. :D

Nun hat er es auch endlich nach oben geschafft und steht bereit um abgeladen zu werden.

Der riesige Kran steht bereits vor dem Grundstück und wird langsam aufgebockt.

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Wir verteilen das Frühstück an die Handwerker und bewundern Ihre Routine im Halbdunklen.

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Das ist übrigens das Baustellen-Maskottchen. (Ein Arbeitskollege ist in den Ferien. Seine Kollegen haben seinen Hammer im Bauschaum versteckt und schleppen ihn jetzt von Baustelle zu Baustelle, bis er wieder kommt und ihn "findet".) IMG 6068%20Kopie

Noch ist alles ruhig und wird "innen" vorbereitet: IMG 6118%20Kopie

Die Werbung des Hausbauers ist überall zu finden. IMG 6075%20Kopie

Und endlich kommt das erste Element: Unsere Kellertreppe! IMG 6086%20Kopie

Wie Weihnachten: Nur packt jemand anders mit Cuttermessern mein Geschenk aus! Sie ist wunderschöööön, auch wenn sie noch eingepackt ist!!! Genauso, wie ich sie mir vorgestellt und gewünscht habe. IMG 6093%20Kopie

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Und was versteckt sich unter der Plane des zweiten Anhängers? Tadaaaa...Wirklich, wie Weihnachten! IMG 6100%20Kopie

Ganz viele Wand-Elemente. Und das erste kommt auch gleich geflogen. IMG 6124%20Kopie

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Es folgt eins nach dem anderen, Schlag auf Schlag.

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(Unsere noch eingepackte Haustüre, wieder mit WeberHaus-Werbung...)

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Alles passgenau!

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Und schon steht der erste Stock.

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Dies wird unsere Aussicht vom Esstisch aus sein:

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Bis zum Nachmittag stehen auch alle Innenwände und das EG hat eine Decke.

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Sehr spannend zuzuschauen, wie auch das zweite Geschoss aufgebaut wird.

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Und ZACK - fertig!

Die Dachziegel und Solarpanels stehen nebendran auch schon bereit. Morgen wird dann der Rest gemacht.

Eins haben wir heute gelernt:

  • LKW-Fahrer sind sehr dankbare und gesellige Leute, wenn man Ihnen nach Ankunft Kaffe und Gipferli anbietet.
  • Wenn man an der falschen Stelle rumsteht, kann es passieren, dass man sich plötzlich mitten im Geschehen wiederfindet und mit anpackt, weil gerade ein Mann zu wenig zur Stelle ist.
  • Wenn der Aufbau auf einen heissen Tag fällt, ist ein Glace sehr gerne gesehen. (War bei den Keller-Monteuren irgendwie nicht so.)
  • Wenn Abfall fliegt, darf man sich nicht darüber aufregen. Früher oder später wird er selbstständig weggeräumt. (In einem Moment ist überall Chaos, im nächsten alles aufgeräumt. ...denkt man gar nicht von Männern, aber es klappt!)
  • Wenn man die Monteure gut versorgt und auch kleine Wünsche, wie zB. rote Rivella erfüllt, bekommt man es wieder zurück mit guten Gesprächen und Infos, die man sonst nicht erhalten hätte. Auch kann es sein, dass eigene kleine Wünsche schnell und nebenbei erfüllt werden.
  • Ein Richtfest am Freitagabend ist nicht so gerne erwünscht - die Männer wollen dann nur noch Heim!

Laut den Monteuren ist es heutzutage nicht mehr so üblich wie früher, dass Richtfeste (welches u.a. ein Dankeschön für den Aufbau ist) vom Bauherren gefeiert werden und auch dass die Monteure versorgt werden. Falls ihr baut: Gebt euch etwas Mühe mit den Monteuren - es lohnt sich!

gähn Gute Nacht!

Wasser im Haus!

Aber dieses Mal im positiven Sinne: Wir haben endlich einen Wasseranschluss IM Gebäude erhalten. Somit ist jetzt alles bereit für weitere Arbeiten!

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Hausmontage-Termin

ENDLICH!!!

Unser Haus wird am Donnerstag und Freitag, den 29. und 30. September 2016 geliefert und montiert!

Über die Live-Cam könnt ihr den Aufbau verfolgen. Begonnen wird jeweils morgens um 7:00 Uhr und abends um 19:00 Uhr Feierabend gemacht.

Alles wird weiss!

Unser Abstellkeller und die Waschküche werden schon mal weiss:

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Umgebung

Jetzt, wo der Keller fertig ist, von aussen mit Bitumen eingestrichen und gedämmt wurde, kann auch langsam die Umgebung wieder aufgeschüttet und vorbereitet werden.

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Inneneinrichtung

Jetzt, wo so langsam alles greifbar wird und man sich alles besser vorstellen kann, können wir auch die Inneneinrichtung besser planen und so langsam Sachen bestellen:

Unser Teppich in den Schlafräumen: Teppich

Tapete im Schlafzimmer: IMG 8837

Tapeten in den Kinderzimmern: IMG 8838 (Unten Beadboard-Tapete, oben pastellblau)

Unser neues Sofa, nur spiegelverkehrt... IMG 8512

...und in dieser Farbe: IMG 8511

Und auf diesem Boden: IMG 8273

Elektrik im UG

Heute war der Elektriker da und hat alle Rohre gezogen, bevor die Wand- und Deckenelemente ausgegossen werden.

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So sieht es in der Garage aus: IMG 8161

Und aussen herrscht richtige Baustellen-Atmosphäre: IMG 8163

Unsere Garage von aussen: IMG 8164

Kelleraufbau

Schon von weitem sah man, was heute ansteht:

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Das ganze Dorf entlang stehen LKWs mit Kellerelementen.

Und erwartet wurden sie auch schon:

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Und los geht's:

IMG 8121 Die erste Wand steht! YEAH!

Und zack standen alle Aussenwände und die ersten Innenwände kamen schon. Es ging so schnell: Mit dem Kran abladen, auf die Eisenstäbe stellen, ausrichten, Winkel korrigieren und festmachen. IMG 8129

Und noch am Nachmittag kamen die Deckenelemente drauf. IMG 8142

Fertig!

Bodenplatte

Da ist sie! Unsere Bodenplatte für den Keller. Noch dürfen wir nicht darauf stehen, da sie trocknen muss. Zum Glück wissen wir, dass es normal ist, dass sie so winzig wirkt. (Trotzdem wurde nochmal gemessen...mist, die Masse stimmen tatsächlich!)

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Wasser- und Elektrorohre UKB

Heute ist recht grosser Betrieb auf der Baustelle. Es werden Abwasser-, Frischwasser- und Elekorohre verlegt, die Dämmungsplatten verlegt und alles geschalt für die Bodenplatte. IMG 8087

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Abwasser

IMG 8101 Ja, das Toitoi steht wirklich so schräg :)

Geometrischer Fund

Es ist soweit, der Keller soll kommen und damit als erstes die Bodenplatte. Zu diesem Schritt gehört, dass der Geometer ein Schnurgerüst abnimmt und dem Kanton schriftlich mitteilt, dass alle Masse (Höhenmeter, Position, und Aussenmasse der Bodenplatte) stimmen.

Leider erhielten wir heute die schlimmste aller bisherigen Botschaften: Unsere Höhenmeter stimmen nicht! Wie kann soetwas passieren? Wir wissen es bis heute nicht genau! Als erstes sprachen wir einen Baustopp aus und riefen umgehend auf dem Bauinspektorat an. Die für uns zuständige Person war in den Ferien, die Stellvertretung nicht da und jemand anders, der für uns zuständig sein könnte, gerade in einer Sitzung. Nach mehrfachem Beharren, wurde diese dritte Person endlich aus der Sitzung gerufen. Man hörte ihm an, dass er darüber nicht glücklich war. Aber was sollten wir machen?! Es eilte! Nach dem Erläutern der Situation wurde uns erklärt, dass es gut war, dass wir uns umgehend gemeldet hätten. Er gab uns die Genehmigung, dass wir weiterbauen dürften, unter gewissen Bedingungen: Unterschriften aller Nachbarn, dass es für sie ok sei, dass wir nun höher als geplant lägen und ein neues Baugesuch! -grrrrrr Alles nur das nicht!

(Hätten wir uns nicht gemeldet und einfach weitergemacht, hätte der Kanton wohlmöglich einen Baustopp ausgesprochen, der dann aber einiges länger gegangen und teuer geworden wäre.)

Zurück zum ursprünglichen Problem: Wir haben im 2014 unser Grundstück vermessen lassen. Auf dem Höhenkurvenplan waren sehr viele Grenzsteine eingezeichnet, die unser Grundstück abstecken sollten. Einige davon konnten wir nicht finden, da sie zu sehr im Hang steckten. Aber ein paar wenige fanden wir tatsächlich. Für unsere Baupläne benötigten wir einen Grenzstein als Fixpunkt. Da der Vermessungspunkt der Firma, die die Höhenkurve erstellt hatte, über 20 Meter weit weg lag vom Haus, wurde entschieden, den Grenzpunkt zu nehmen, der möglichst nah am Haus und zudem noch genau auf einer Höhenlinie lag. Wir überprüften diesen Punkt noch visuell und er schien am richtigen Ort zu liegen und der Hang drum herum entsprach ziemlich genau den Linien im Plan. Diesen Punkt gaben wir also überall als Fixpunkt an.

Was nun aber heraus kam war, dass der Punkt in Wirklichkeit 30cm höher lag, als auf dem Plan eingezeichnet. Nachfrage bei dem Unternehmen: Es gab genau an diesem Punkt keinen direkten Messpunkt, die lägen alle drum herum, es wurde nur interpoliert und da müsse man halt mit Differenzen rechnen. ...dass diese Differenz mit 30cm zu gross sei um akzeptiert zu werden, wurde zwar eingestanden, man weigerte sich jedoch weitere Schuld auf sich zu nehmen oder gar die dadruch verursachten Mehrkosten zu übernehmen. Und die Messpunkte, welche alle weniger als einen Meter um den Grenzstein herum lagen, würden alle stimmen. (Wer's glaubt. Aber das kann man nach einem Aushub leider nicht mehr nachweisen!)

Da wir schnell entscheiden mussten (der Betonmischer stand schon bereit, Rohre waren bereits verlegt, Untergrund vorbereitet und Schnurgerüst fertig), entschieden wir uns dafür, halt weiter zu machen, als sei nichts und das gewünschte Baugesuch halt noch einzureichen. ...darin sollten wir ja inzwischen Übung haben!

Was das für Auswirkungen haben würde, wusste nicht da noch nicht, wir konnten sie nur erahnen. (steilere Einfahrt, steilerer Hang, höhere und eventuell zusätzliche Mauern, etc.) Aber alle anderen Massnahmen wären halt sehr viel teuer geworden (im nicht gerade tiefen fünfstelligen bereich) und hätten den kompletten Zeitplan um WOCHEN nach hinten verschoben. ...wegen ein paar cm Höhe weniger?! Nee!

Hoehenkurven mitGebaeude Masse Parz115Bennwil

Schon wieder Regen!

Wir dachten echt, wir hätten den schlimmsten Regen überstanden. Und jetzt kam nochmal eine Ladung. Wir verbrachten den Vormittag damit Steine, die von unserer Baustelle den Hang hintuntergeschwemmt worden sind, wieder einzusammeln und zurück zu bringen. Steine

Es sieht vielleicht nicht viel aus, aber es waren grosse Steine und wir waren sicher 1.5 Std. damit beschäftigt!

Am Nachmittag regnete es dann schon wieder. Keine Ahnung, wo wir die Steine sonst hätten aufsammeln dürfen... auf der Hauptstrasse und dem Gemeindeplatz?

So sah es in Hölstein aus:

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Der Keller kann kommen!

Trotz dem nassen Wetter, hat der Tiefbauer es mit Mehraufwand und einigen Überstunden geschafft, rechtzeitig fertig zu werden und die Baustelle für den Keller vorzubereiten. Und endlich hat auch die Sonne etwas mitgeholfen und alles getrocknet.

Ein riesen Lob an Gysin Tiefbau AG!

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Verzug Keller wegen Regen

Ich sass gerade am Flughafen, auf dem Weg nach Hamburg, als ich eine Email von unserem Bauleiter erhielt, dass unser Keller nicht am Dienstag, wie geplant geliefert werden würde, sondern erst eine Woche später.

Ihr erinnert euch, dass der Tiefbauer wie blöd gerackert hat, um den Zeitplan einzuhalten? Dass sie den ganzen heftigen Regen hindurch gearbeitet hatten, um es zeitig zu schaffen?

Ich war so auf 180!!! Aber was will man machen, wenn man gerade zum Boarding aufgerufen wird und nur französisches Netz hat? Richtig: Nix! Manu musste also alles klären.

Auf Grund des besagten Regens, hatte es Verzug auf einer anderen Baustelle gegeben. Und das hätte nun auch Einfluss auf uns.

Ist mir egal! Das hätte man früher kommunizieren können! Dann hätte der Tiefbauer nicht so einen Zeitdruck gehabt. Hach man!

Irgendwann muss es doch auch mal besser werden, oder?!

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